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Systematisches Umweltmanagement

Unser wichtigstes unternehmerisches Gut ist die Gesundheit und die Sicherheit unserer Mitarbeitenden. Mit den Massnahmen zum Umweltschutz leisten wir zudem unseren Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft.
Health-Safety-Environment – oder kurz HSE – ist die systematische Reduktion von Risiken und Belastungen für Mensch und Umwelt im betrieblichen Bereich. Die HSE-Aktivitäten bei Ivoclar Vivadent sind nach dem Prinzip eines Managementsystems aufgebaut, das eine permanente Verbesserung, Weiterentwicklung und Erfolgskontrolle sicherstellt.
 
Mit unserem Umweltmanagementsystem nach der international anerkannten Norm ISO 14001:2015 stellen wir alle Anforderungen an den betrieblichen Umweltschutz sicher. Wir wollen dabei Planung, Steuerung, Überwachung und Verbesserung aller betrieblichen Massnahmen und Prozesse auch unter umweltrelevanten Aspekten sicherstellen. Das geht über die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen hinaus und trägt zur laufenden Verbesserung unserer Unternehmensleistung bei. Die Geschäftsleitung bekennt sich selbstbewusst zu einer standortübergreifenden Gültigkeit unserer HSE-Grundwerte. Das Umweltmanagementsystem von Ivoclar Vivadent wurde bereits 2017 am Stammsitz in Schaan sowie nachfolgend auch an den Produktionsstandorten in Italien, in den USA und auf den Philippinen erfolgreich eingeführt und durch den TÜV SÜD zertifiziert. Weitere Produktionsstandorte folgen diesem Beispiel. Im April 2020 wird unser Standort in Bürs, Österreich, erstmalig zertifiziert, womit wir eine Erfüllungsquote von 80 Prozent erreichen. Wir planen, dass bis zum Jahr 2021 alle Produktionsstandorte der Ivoclar Vivadent Gruppe nach ISO 14001:2015 zertifiziert worden sind.

Umweltleistung

Im Bereich des Umweltschutzes fokussieren wir uns auf sechs Umwelt-Kernindikatoren: Materialverbrauch, Energie, Wasser, Flächenverbrauch, Emissionen und Abfall. In der nachstehenden Tabelle sind die wichtigsten Kennzahlen zu unserer Umweltbilanz – bezogen auf den Hauptproduktionsstandort in Schaan (FL) – zusammengefasst. Die Ausweitung des Datenmanagements auf die weiteren Standorte befindet sich gegenwärtig im Aufbau.
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Unser Energieverbrauch hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen. Neben der elektrischen Energie beziehen wir auch Erdgas und seit 2019 zusätzlich Fernwärme – vorwiegend für die Gebäudebeheizung, aber auch für unsere Entwicklungs- und Produktionsprozesse. Mit der Inbetriebnahme der neuen Energiezentrale konnten wir bereits eine deutliche Reduktion des Erdgasverbrauchs verzeichnen. Eine moderne Wärmerückgewinnungstechnik unterstützt die Absicht zur Erdgasreduktion zusätzlich. Unsere Verbrauchsreduktion bei Erdgas wird seit 2018 durch die Energie-Agentur der Wirtschaft (EnaW) beobachtet und registriert.

Wir investieren ebenfalls in die Reduktion des Frischwasserverbrauchs. Durch den Aufbau lokal geschlossener Wasserkreisläufe und Prozessoptimierungen konnten wir auch in diesem Bereich unsere Kennzahlen seit 2015 erheblich verbessern.

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