Die Armutsspirale durchbrechen

Der Nordosten Rumäniens zählt zu den ärmsten Regionen Europas: Kinder ohne Schulbildung und betagte Menschen mit minimalen Renten, die nicht einmal Brennholz für den Winter haben, gehören dort zum traurigen Alltag. Eine Organisation aus Liechtenstein kämpft seit einigen Jahren gegen diese Missstände. Und Ivoclar Vivadent unterstützt sie dabei.

yana logo

1995 kam Antonia Frick erstmals nach Rumänien. Die Not – vor allem in den ländlichen Regionen – war für die Liechtensteinerin allgegenwärtig. Sie wollte etwas tun. Und so gründete Antonia Frick bereits ein Jahr später die Hilfsorganisation YANA. Die vier Buchstaben stehen für das Leitmotiv der gemeinnützigen Stiftung: You Are Not Alone! Getreu diesem Motto hat YANA seither zahlreiche Hilfsaktionen vor Ort ins Leben gerufen und so bereits vielen Menschen in Rumänien eine Zukunftsperspektive gegeben.

Eines der bemerkenswertesten Projekte war die Gründung von mittlerweile vier Tageszentren für insgesamt rund 100 Kinder. Unter der Leitung von fachkundigen Betreuerinnen finden dort vor allem Kinder aus Roma-Familien all das, was ihnen häufig weder von zuhause noch von den strukturschwachen Gemeinden geboten werden kann: warme Mahlzeiten, einen ruhigen Platz zum Lernen, aber auch Hilfe und Beistand in Krisensituationen. Das Angebot reicht allerdings noch weit darüber hinaus. Dank speziell ausgebildetem Personal können die Kinder während der Betreuungszeiten auch gezielt nach individuellen Bedürfnissen gefördert und unterstützt werden, etwa durch Sprachtherapien oder Lernhilfeprogramme.

Roma-Kind mit Betreuerin

Die engagierte Arbeit in diesen Tageszentren zeigt bereits erste Früchte: Einige der Roma-Kinder haben es mittlerweile bis ins Gymnasium geschafft! Das ist gerade für Jugendliche aus den ländlichen Regionen Rumäniens bis heute eher ungewöhnlich – eine Chance, die sich nur ganz wenigen bietet.

Ivoclar Vivadent unterstützt dieses ambitionierte Projekt in Rumänien seit vielen Jahren. Wir wollen damit ganz konkret den Schwächsten unserer Gesellschaft den Rücken stärken und die Armutsspirale durchbrechen, indem wir den Kindern jene Grundlagen bieten, die sie für ihre persönliche Entwicklung und ein selbstständiges Leben benötigen.

Roma-Kinder mit Betreuerin