Children's Home in Madarapakkam

Ivoclar Vivadent unterstützt das Children's Home in Madarapakkam in Indien. Hier werden Strassenkinder, Waisenkinder, Halbwaise und Kinder aufgenommen, deren Familien nicht in der Lage sind, ihre eigenen Kinder zu versorgen.

Madarapakkam ist eine indische Kleinstadt mit ca. 30'000 Einwohnern und liegt 70 km nördlich von Chennai im Bundesstaat Tamil Nadu. Hier führt Edwin Yesudian zusammen mit seiner Mutter ein Children's Home mit 35 Kindern, welches bereits sein Vater vor über 60 Jahren gegründet hat.
Sie nehmen Strassenkinder, Waisenkinder, Halbwaisen und Kinder auf, deren Familien nicht in der Lage sind, ihre eigenen Kinder zu versorgen. Hier werden den Kindern neben einem Dach über dem Kopf, ein Platz zum Schlafen, Kleidung, Nahrung und medizinischer Betreuung auch Liebe und Zuwendung gegeben, sowie das Evangelium gelehrt. Sie wachsen auf in einer Grossfamilie von ca. 50 Leuten und können von hier aus die öffentliche Schule besuchen, wo sie Lesen, Schreiben, Rechnen und auch etwas Englisch lernen.
Immer wieder aber fehlt es der Heimleitung an Geld, um die Schul- und Studiengelder, die Schuluniformen, das Schulmaterial und sonstige Notwendigkeiten sowie Reparaturen für den laufenden Unterhalt zu bezahlen.

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Kirsten Stenzel Maurer betreut dieses Children's Home nun seit 13 Jahren und wird seit 8 Jahren durch Elisabeth Frommelt unterstützt. Sie reisen einmal jährlich - zu Beginn des neuen Schuljahres im April / Mai – auf eigene Kosten vor Ort, um sich zu vergewissern, dass die durch Spenden zur Verfügung gestellten Gelder richtig eingesetzt werden. So konnten sie bei ihrem letzten Besuch im April 2018 wiederum die Schul- und Studiengebühren für das bevorstehende Schuljahr gutsprechen und sämtliche anstehenden Reparaturen in Angriff nehmen.

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Die Bewirtschaftung des im November 2013 initiierten Reisfeldes verläuft erfolgreich und erstmals kostendeckend. Die gute Ernte im vergangenen Jahr konnte den jährlichen Eigenbedarf von 3600 kg Reis decken. Dies nicht zuletzt durch den vor 3 Jahren angeschafften Traktor - er trägt zur optimalen Bewirtschaftung des Reisfeldes bei. Zusätzlich können damit zwei Leute tageweise auf fremden Feldern ein Einkommen erwirtschaften, welches einerseits dem Children’s Home aber auch ihnen persönlich zugute kommt. Die Auslastung des Traktors muss durch externe Einsätze noch optimiert werden. 

Durch die Anschaffung von Nähmaschinen soll künftig auch für die Frauen eine kleine Einnahmequelle geschaffen werden. Eine junge Frau des Childrens Home, welche zur Zeit die Ausbildung als Schneiderin absolviert, weist die Frauen in die richtige Handhabung der Nähmaschinen ein. So können sie ihre Kleidung flicken und kleinere Aufträge entgegen nehmen.  
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